Timm Wille: Eine Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht ohne Open-Source-Lösungen!

Handys und weitere technische Geräte nach Ende der Lebensdauer zurück zum Produzenten? Führt zu einer Überlastung unserer Transportinfrastruktur. Die Lösung? Geräte modularisieren und damit vor Ort reparier- und recyclebar machen. Eine Grundvoraussetzung dafür: Open-Source-Schnittstellen oder weitergehend – ein Recht auf Reparatur.

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Open Source Ecology Germany – Jahreshauptversammlung in Berlin

Das »green net project« war nach längerer Zeit wieder bei einem Open Source Ecology Germany-Treffen in Berlin dabei nach zuletzt im Januar 2018, worüber wir einen Bericht geschrieben hatten. Es handelte sich um die diesjährige Jahreshauptversammlung Anfang März mit einer anschließenden Strategieplanung mit Ausblick auf anstehende Schritte, Veranstaltungen und Kooperationen. Peter Hartmann vertrat wieder das green net project, der zudem auch Mitglied bei Open Source Ecology Germany ist.

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Trebor Scholz – „Wovon sollen Open-Source-ProgrammiererInnen eigentlich leben?“

In den 2000er-Jahren haben viele Menschen Hoffnungen in eine Sharing-Ökonomie gelegt. Mittlerweile gehören die meistgenutzten Plattformen allerdings kapitalistischen Unternehmen. Was es nun braucht: funktionierende alternative Geschäftmodelle. Trebor Scholz stellt mit „Platform Coops“ so ein mögliches Modell vor, das den IT-Giganten in naher Zukunft vielleicht die Stirn bieten könnte. Ein weiterer Grund – mit dieser Form des Wirtschaftens werden gleichzeitig faire und demokratische Arbeitsverhältnisse gesichert.

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Tobi Rosswog – „Bildet Banden und organisiert Euch!“

Vielen Menschen gibt Arbeit Sicherheit und ein Stück Identität. Was passiert aber nun, wenn es zunehmend „Bullshit-Jobs“ gibt und die Menschen merken, dass sie mit ihrer Arbeit auch Teil einer absurden Maschinerie sind, die unsere Welt zerstört? Vor einigen Jahren hat sich Tobi Rosswog auf den Weg gemacht, Antworten auf diese Fragen zu finden und diese praktisch im Alltag umzusetzen.

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Markus Sauerhammer – so gelingt der Transfer unserer Werte der Sozialen Marktwirtschaft ins digitale Zeitalter

Social Entrepreneurship: einen positiven Wandel in der Gesellschaft bewirken und dabei ökonomisch nachhaltig sein. Dieser vielversprechende Ansatz könnte in Deutschland viel verbreiteter sein, doch der Staat schöpft nicht all seine Möglichkeiten aus. SEND e.V. führt Dialog mit der Politik, vermittelt Informationen, baut Brücken zwischen relevanten Akteuren und arbeitet so an einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für das soziale Unternehmertum.

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Friederike Habermann – das „gute Leben für alle“ muss tauschlogikfrei sein

Wenn es um Digitalisierung und Nachhaltigkeit geht, werden oftmals digitale Währungen als Lösungsvorschlag genannt. Es ist jedoch möglich, sich gesellschaftlich zu organisieren, ohne über alles genau Buch zu führen – tauschlogikfrei. In unserem Interview mit Friederike Habermann erläutert sie u.a., wie das funktionieren kann.

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Dina Barbian – „Damit der sozial-ökologische Wandel passiert, brauchen die Menschen mehr Aufklärung und Bewusstseinsbildung!“

Bitcoin wird gerne als Alternative zum klassischen Geldsystem präsentiert, verbraucht aber Unmengen an oftmals Kohlestrom. Dr. Barbian klärt im Rahmen Ihrer Hochschulaktivitäten über die Chancen und ökologischen Schattenseiten der Digitalisierung auf. Neben Digitalisierung beschäftigen sie auch wirtschaftliche und entwicklungspolitisch Themen – dadurch trägt sie zu einer ganzheitlichen Sichtweise bei. Dies beschreibt sie im Interview mit uns.

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Bits und Bäume 2018 – Unser Erlebnisbericht

Die Digitalisierung hat viele Vorteile, bringt aber massive soziale und ökologische Probleme mit sich. Die „Ökos“ arbeiten zwar seit Jahrzehnten an Alternativen, aber haben keine Ahnung von Technik. Auf der Konferenz „Bits & Bäume“ sind sich diese scheinbar vereinzelt agierende Gruppen begegnet und haben gemeinsame Positionen entwickelt.

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