Petra Vogt: Wir sollten mutig voran gehen, auch wenn wir nicht die perfekte Lösung haben.

Kein Unternehmen kann von heute auf morgen 100 %-ig nachhaltig werden, insbesondere IT-Unternehmen nicht. Aber wie überzeugt man sie davon, erste kleine Schritte zu gehen? Die Gemeinwohlökonomie bietet Instrumente zur unternehmerischen Weiterentwicklung in Richtung eines sozial-ökologischen Wandels. In unserem Interview gibt uns Petra Vogt spannende Einblicke.

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Erlebnisbericht von der 3. Wandel-IT-Konferenz

Viele Organisationen, die den Wandel zum guten Leben für alle unterstützen, haben IT-Bedarfe. Wie lassen sich Internetseiten umsetzen? Welche Tools zur Verwaltung gibt es? Wie ermöglichen wir die Kommunikation in unserer Community?

Organisationen wie z.B. Transition Netzwerk, Global Ecovillage Network, usw. haben erkannt, dass ihre Bedarfe an IT-Lösungen ähnlich gelagert, wenn nicht sogar übereinstimmend sind. Um die Bedarfe untereinander abzugleichen und potenzielle Service- und Lösungsanbietende auszuloten, wurde ein Wochenendworkshop in Kassel durchgeführt.

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Timm Wille: Eine Kreislaufwirtschaft funktioniert nicht ohne Open-Source-Lösungen!

Handys und weitere technische Geräte nach Ende der Lebensdauer zurück zum Produzenten? Führt zu einer Überlastung unserer Transportinfrastruktur. Die Lösung? Geräte modularisieren und damit vor Ort reparier- und recyclebar machen. Eine Grundvoraussetzung dafür: Open-Source-Schnittstellen oder weitergehend – ein Recht auf Reparatur.

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Open Source Ecology Germany – Jahreshauptversammlung in Berlin

Das »green net project« war nach längerer Zeit wieder bei einem Open Source Ecology Germany-Treffen in Berlin dabei nach zuletzt im Januar 2018, worüber wir einen Bericht geschrieben hatten. Es handelte sich um die diesjährige Jahreshauptversammlung Anfang März mit einer anschließenden Strategieplanung mit Ausblick auf anstehende Schritte, Veranstaltungen und Kooperationen. Peter Hartmann vertrat wieder das green net project, der zudem auch Mitglied bei Open Source Ecology Germany ist.

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Trebor Scholz – “Wovon sollen Open-Source-ProgrammiererInnen eigentlich leben?”

In den 2000er-Jahren haben viele Menschen Hoffnungen in eine Sharing-Ökonomie gelegt. Mittlerweile gehören die meistgenutzten Plattformen allerdings kapitalistischen Unternehmen. Was es nun braucht: funktionierende alternative Geschäftmodelle. Trebor Scholz stellt mit “Platform Coops” so ein mögliches Modell vor, das den IT-Giganten in naher Zukunft vielleicht die Stirn bieten könnte. Ein weiterer Grund – mit dieser Form des Wirtschaftens werden gleichzeitig faire und demokratische Arbeitsverhältnisse gesichert.

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Tobi Rosswog – “Bildet Banden und organisiert Euch!”

Vielen Menschen gibt Arbeit Sicherheit und ein Stück Identität. Was passiert aber nun, wenn es zunehmend “Bullshit-Jobs” gibt und die Menschen merken, dass sie mit ihrer Arbeit auch Teil einer absurden Maschinerie sind, die unsere Welt zerstört? Vor einigen Jahren hat sich Tobi Rosswog auf den Weg gemacht, Antworten auf diese Fragen zu finden und diese praktisch im Alltag umzusetzen.

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