Neues vom green net project

Seit November 2017 schreiben wir regelmäßig Blogartikel und führen Interviews mit Menschen, die sich mit dem sozial-ökologischen Wandel auseinandersetzen. Seitdem ist vieles passiert. In diesem Artikel fassen wir die aktuellen Entwicklungen kurz zusammen.

Was bisher geschah

Unsere aktuelle Themenreihe in unserem Blog nennt sich „Digitalisierung und Zivilgesellschaft„, im Rahmen derer wir verschiedene Interviews geführt haben. Die Menschen mit denen wir sprachen, wünschen sich mitunter eine Form der Digitalisierung, die die Zivilgesellschaft mitgestalten kann. Viele wünschen sich auch einen Gegenentwurf zur etablierten profitorientierten „Plattformökonomie“. Derzeit sind neun Blogartikel veröffentlicht worden, zwei weitere sind gerade in der Umsetzung.

Seit anderthalb Jahren erscheint unser monatlicher Newsletter und informiert unsere LeserInnen über aktuelle Geschehnisse aus unserem Netzwerk, sowie über unsere aktuellen Blogbeiträge.

Vor einem knappen halben Jahr ist Josephine Bittner zu unserem Redaktionsteam hinzugestoßen. Das Kernteam besteht aktuell aus: Josephine Bittner, Peter Hartmann und Markus Kollotzek. Freundliche Unterstützung in Sachen Lektorat erhalten wir von Joachim Winters, der sich insbesondere für das Thema Grundeinkommen engagiert.

Unser Redaktionsteam: Peter Hartmann, Josephine Bittner, Markus Kollotzek (v.l.n.r.)

Auf Empfehlung von unseren Freunden von Connected Awareness haben wir uns beim Coaching-Programm von Project Together beworben und werden seit knappen zwei Monaten durch Coaching gefördert. Uns ist dabei klar geworden, dass wir eine nachhaltige Form der Finanzierung entwickeln wollen, um unsere Tätigkeiten langfristig aufrechterhalten und ausbauen zu können.

Ende März fand nun die zweite „Wandelkonferenz“ statt. Ziel des Vorhabens ist die Gründung eines Bündnisses für den sozial-ökologischen Wandel im und deutschsprachigen Raum. Die Dokumentation ist noch in der Bearbeitung. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir sie streuen. Unser Eindruck war: Es ist eine große Herausforderung das Vorhaben auf eine stabile Basis zu bringen, insbesondere wenn alle ehrenamtlich daran tätig sind und die Veranstaltungsorte sowie die Mitwirkenden oft wechseln. Das erschwert natürlich den Fokus auf die gemeinsame Mission. Die Idee des Vorhabens halten wir für wichtig, da der sozial-ökologische Wandel sehr vielfältig ist und es oftmals nicht leicht ist einen gemeinsamen Narrativ, Grundverständnis und klare Positionen auszumachen.

Im Anschluss an die zweite Wandelkonferenz fand die Mitgliederversammlung unseres Trägervereins „Freie Kommunikation und nachhaltiger Lebensstil e.V.“ (frekonale) statt, wo neben uns als green net project noch fünf weitere Initiativen eine Heimat gefunden haben. Der Jahresrückblick war erstaunlich reichhaltig.

Im Nachgang wurde auch vom Wandelbündnis Interesse bekundet, die Aktivitäten unseres Trägervereins besser kennenzulernen. So gab es vor kurzem eine Präsentation der Vereinsaktivitäten für die Wandelbündnis-Aktiven und nun werden Gespräche geführt über mögliche Formen der Kooperation und Nutzung von Ressourcen und einer gemeinsamen Rechtsform.

Des weiteren werden die Tätigkeitsbereiche und Arbeitsteilung von green net project und „frekonale“ immer klarer. Ursprünglich von denselben Personen gegründet, differenzieren sich die einzelnen Bereiche immer stärker aus. Der Fokus von green net project wird konkreter.

Wir haben den Sprung geschafft unsere Redaktionssitzungen von einer Privatwohnung in einen gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Ort im Leipziger Westen zu verlegen. Wir haben damit die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen öffentlich zu organisieren und zu Gesprächen einzuladen.

Im Rahmen der Vernetzungs- und Repräsentationstätigkeiten von green net project und frekonale waren Markus Kollotzek und Andreas Sallam dieses Jahr auch auf Workshops und Konsultationen, u.A. von WBGU, BMU und Open Government Partnership. Es freut uns zunehmend von staatlichen Institutionen wahrgenommen zu werden!

Ein denkbares Szenario für kollaborative Ökonomie – Stadtentwicklung getragen von Zivilgesellschaft. (c) Peter Hartmann / Projektwelt Zukunft

Was in Zukunft geplant ist

In den kommen Wochen haben wir einiges vor. Dieses Wochenende besuchen wir z.B. die „Wandel-IT-Konferenz 2019“ in Kassel. Schwerpunkt ist diesmal die Bedarfsanalyse von mehreren NGOs in Sachen IT-Infrastruktur. Gleichzeitig sind dort auch einige Anbietende von IT-Lösungen vor Ort. So kann vielleicht ein Matching zwischen Bedarf und Angebot erfolgen.

Zu Pfingsten findet wieder das jährliche maker4humanity-Lab in Ferropolis statt. Wir haben dort vor, die Öffentlichkeit über den Stand von green net project besser zu informieren. Auch wollen wir eine Art Auswertung unserer laufenden Interviewreihe visualisieren. In diesem Zusammenhang geht es natürlich auch darum, eine Zusammenfassung der Interviewreihe zu erstellen. Darin wollen wir die Ideen und Konzepte der InterviewpartnerInnen klar gegenüberstellen und gemeinsame Positionen herausarbeiten.

Was ist dein Impuls?

Was machen wir nach der aktuellen Themenreihe? Uns interessieren deine Vorschläge. Schreib uns eine Nachricht – sollen wir ein bestimmtes Thema als nächstes beleuchten? Was würde dich interessieren? Und wie können wir unsere Erfahrungen und Kontakte dafür gut einsetzen?

Eine Überlegung geht in die Richtung Organisationen und Social Entrepreneurs in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, indem wir in Form von regelmäßigen Kurzreportagen über ihre Erfolge berichten. Wie findest du diese Idee?

Wir freuen uns über dein Feedback!

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Eine Antwort auf „Neues vom green net project“

  1. Liebe Menschen von green net project,

    wenn Ihr fragt, was ist Euer bzw. unser Impuls, so kam mir spontan, dass ich gerne die noch relativ neue Website anotherworld.site mit konkreten Zukunftsvisionen und speziell die Initiative „andere Welt“ gerne bekannter machen würde, bei der es darum geht, eine Welt mit einem komplett anderen System zu erschaffen. Einem System der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, der Natur und der Ressourcen statt deren Zerstörung. Wir könnten dafür noch viele Mitwirkende gebrauchen, um dem, was wir haben gezielt etwas entgegenzusetzen und Ihr könntet uns dabei vielleicht helfen. Denn uns geht es nicht nur um einzelne Projekte, mit denen wir glänzen können, sondern um eine Gesamtschau einer zukunftsweisenden Lebensweise und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr helfen könntet, diese in irgendeiner Form in die Welt hinein zu tragen… Würde mich freuen, wenn dies möglich wird. Liebe Grüße Silke

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