FAQ

Was ist der frekonale e.V.?

Der gemeinnützige Freie Kommunikation und nachhaltiger Lebensstil e.V.: die Struktur schaffende Organisation, ohne sich inhaltlich einzumischen.

Was ist das green net project?

Als eines der Hauptvorhaben des frekonale e.V. wird das green net project entwickelt, das dezentrale freie Netzwerk, in dem sich weltweit alle an einer besseren Welt interessierten Menschen und Organisationen begegnen und beteiligen können. Die Vernetzung zielt aufs digitale wie auch aufs echte Leben. Was Wikimedia für Freies Wissen organisatorisch leistet, das tut das green net project, indem es über seinen Trägerverein frekonale e.V. die bislang kaum verbundenen Felder „freie Kommunikation“ und „nachhaltiger Lebensstil“ verknüpft.

Warum das green net project?

Weil es bislang zwar Wikipedia als System für freies Wissen gibt, Linux als freies Betriebssystem, aber noch kein wirklich funktionierendes und akzeptiertes System für freie Kommunikation und nachhaltigen Lebensstil.

Beschränkt ihr euch aufs Digitale?

Nein, unsere Erfahrung zeigt, dass das Digitale wirkungslos bleibt, wenn die Menschen sich nicht auf der realen Ebene begegnen und vernetzen.

Wollt ihr etwas Neues programmieren?

Eigentlich nicht. Es gibt bereits genug Software für dezentrale freie Netzwerke, z. B. Diaspora oder Friendica. Diese lässt sich verwenden und ggf. weiterentwickeln. Ob und welche vorhandene Software genutzt wird, werden nicht wir alleine entscheiden, sondern mit möglichst vielen Akteuren zusammen.

Was sind eure Glaubenssätze?

Die ethische Grundlage des frekonale e.V. ist die Erd-Charta. Ansonsten gehen wir davon aus, dass sich das Projekt ändern und entwickeln kann mit dir. Trotzdem ist es nicht beliebig. Wie es weitergehen soll, wollen wir immer wieder neu ausloten und aushandeln, damit es zu keiner Erstarrung kommt. Denn meistens ist gemeinsames Wissen mehr als die Addition von Einzelwissen. Auf unserem Weg berät und unterstützt uns ein Beirat aus anerkannten Akteuren der Bereiche freie Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Was versteht ihr unter „freier Kommunikation“?

Freie Kommunikation fußt auf dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Freie Kommunikation schafft den globalen Raum für persönlichen und institutionellen Austausch ohne Datenmissbrauch, Werbung und Diskriminierung. Das sollte gewährleistet werden durch die Community in einem transparenten System. Du kannst kommunizieren, was, wie und wo du willst, solange du damit anderen nicht absichtlich schadest.

Warum macht ihr das eigentlich?

Einzelne Gruppen der Bereiche „digitale und freie Kommunikation“ sowie „Nachhaltigkeit“ sind unter sich zum Teil schon gut vernetzt, haben aber oft wenig Austausch mit anderen Gruppen, insbesondere dann, wenn es um den „anderen“ Bereich geht. Generell geht es uns nicht darum, inhaltliche Spezifikationen zu entwickeln. Vielmehr sollen die organisatorischen, infrastrukturellen und technischen Spezifikationen für das Zusammenwirken, den Austausch, also die Kommunikation, aller unten genannten Akteuren festgelegt werden. Die Antworten werden sehr unterschiedlich ausfallen. Es eint uns wahrscheinlich der Wunsch nach einer vereinfachten Kommunikations-Infrastruktur.

Ist die Plattform nur für Ökos?

Nein. Die Kernzielgruppe ist zunächst die Nachhaltigkeitsbewegung. Es soll jedoch keine thematische Eingrenzung geben, solange diese anderen nicht schadet. Daher starten wir zunächst mit einer konkreten Zielgruppe, öffnen dann aber das Netzwerk für alle Menschen. Während aller Phasen gilt: die Nutzer*innen entscheiden, was auf der Plattform Platz finden darf.

Gibt es das nicht längst?

Nach unseren Recherchen gibt es bislang keine NGO für freie Kommunikation und Nachhaltigkeit (falls du eine vergleichbare Organisation kennst, teile uns das bitte mit). Hinter Bemühungen, neue Kommunikations-Netzwerke zu entwickeln, stehen oft Einzelpersonen, intransparente Konglomerate oder Wirtschaftsinteressen. Andere Alternativen wie diaspora, friendica, quitter oder gnu.net haben zwar eine weit entwickelte technische Basis, beruhen auf freier Software, sind dezentral und open source, aber leider werden sie noch viel zu wenig genutzt. Sie sind nicht bekannt und nicht akzeptiert genug. Damit sich das ändert, bauen wir unter anderem unsere gemeinnützige Organisation für freie Kommunikation und nachhaltigen Lebensstil (frekonale e.V.) auf.

Wieso braucht man eine Alternative zu Facebook, Google & Co.?

Facebook, Google & Co. werden nicht nur von uns kritisiert. Hauptgrund: Zentrales Interesse dieser Organisationen ist maximaler Gewinn. Ihnen die Kommunikation zu Zukunftsfragen der Menschheit zu überlassen, ist fahrlässig und alles andere als nachhaltig.

Warum glaubt ihr, dass ihr so etwas leisten könnt?

Wir sind nicht die, die es besser wissen oder können als andere. Doch gab es bislang keine gemeinnützige Organisation, die mit der nötigen Offenheit und Beständigkeit daran gearbeitet hat. Die Menschen, die sich bislang für den frekonale e.V. engagieren, sind sich bewusst, dass es sich hier um ein sehr ambitioniertes Vorhaben handelt. Wir meinen aber, dass wir es mit viel Gelassenheit, solider Planung und einer guten Verbindung mit allen, denen ein solches Netzwerk ein Anliegen ist, schaffen können.

Wir brauchen das Wissen von vielen, also auch dein Wissen.

Wodurch unterscheidet sich dieses Netzwerk von anderen?

Der frekonale e.V. ist eine für alle offene, gemeinnützige Organisation, die eine Infrastruktur für Kommunikation real wie digital entwickelt und betreibt.

Wie kann ich mich einbringen?

Was ist der Unterschied zu anderen Nachhaltigkeitsplattformen?

  • Unser Fokus liegt auf einer vertrauenswürdigen, robusten Organisation
  • Bereitstellung hochqualitativer Kommunikationsmedien (zuoberst ein soziales Netzwerk)
  • offener Teilnahmeprozess (Einladung aller PlattformbetreiberInnen, EntwicklerInnen, NutzerInnen)
  • hohe Transparenz